zum Forum www.parknplay.dezum Forum www.parknplay.de
[Home] [CamOne vs Gopro] [Gopro2] [DriftInnovation] [uc-competence] [gopro960] [bullethd] [Datenblatt] [Vergleichsvideos]

Der PARKnPLAY.de Helmkamera-Test:
Bullet HD

Reduce to the max!

Wer sich die Bullet HD anschafft, der will vor allem eines: eine günstige Cam in einem unverwüstlichen Voll-Alu-Mantel, die dazu extrem leicht (90 Gramm) und klein (9,3 x 3cm) ist. Bei der man nicht lange überlegen muss, sondern die einen einzigen Knopf hat, um gute Action-Filme zu drehen. Keinerlei Schnickschnack, kein anfälliges Display, keine Kläppchen oder Schiebeverschlüsse: nichts, was im Eifer des Gefecht Schaden nehmen könnte. 

Alles Wichtige liegt geschützt unter dem wasserdichten Metall-Schraubverschluss: Ein winziger Schalter, um zwischen Foto und Film zu wechseln. Daneben der Mini-USB-Anschluss zur Datenübertragung und zum Laden des Akku, darunter der Einschub für eine bis zu 32GB Micro-SD-Karte. Unterhalb findet der 850mAh-Akku seinen Platz, der die Cam für ca. 140 min. (im Test 170min)  mit Saft versorgt.
Die Schutzscheibe des Objektivs liegt etwas versenkt, keine Wölbung steht über. Dadurch ist sie bei einem direkten Aufprall geschützt.

Das Zubehör ist umfangreich.
Sogar an Ersatz-O-Ringe für den Schraubverschluss und wasserabweisendes Silicon hat man gedacht.
Ansonsten ist dabei:
-eine um
360 Grad drehbare Cam Halterung
-Halterung für Ski- oder Motocrossbrille
-Halterung für Bike- Helme bzw. Lenkerstange
-Universalhalterung mit Stativgewinde
-Siliconbä¤nder zur Befestigung am Helm
-2 x 3M Klebepad
-Sicherungsleine
-2 x Lithiumakku
 -USB Kabel
 -Ladegerät für die Steckdose
-Anleitung in Englisch
 -Transporttasche
-Silicon und O-Ringe
 

Bevor es los geht, muss man sich überlegen, ob die Cam Fotos schiessen soll, oder ob man einen Film drehen möchte. Denn der Schieberegler zur Auswahl liegt unter der Schraubkappe, die am Helm kaum zu öffnen ist. Mehr Gedanken muss man sich aber nicht machen: Weitere Einstellungen gibt es nicht.
Hat man den Foto-Modus gewählt, schiesst die Cam alle drei Sekunden ein Foto in beeindruckenden 12 Mega Pixeln, da kommt keine andere Cam mit. Im Video-Modus nimmt die BulletHD allerdings nur mit 1280 x 720p bei 30fps auf.    
Die vom Hersteller angegebene Akku-Laufzeit ist knapp gemessen, die 140min reichen nur für eine kurze Paddeltour. In unserem Test hielt der Akku jedoch  fast 3  Stunden, und einen Reserve-Akku gibt der Hersteller direkt dazu.
Die Bedienung auf dem Helm ist ohne Fernbedienung etwas umständlich: Der signalisierende Pieps ist so leise, dass man auf dem Wasser keine Chance hat ihn zu hören. So muss der Mitpaddler entweder ganz nah ran kommen, um das rote Blinken der kleinen Diode zu bestätigen, oder man lässt die Cam einfach durchlaufen.

Abgedreht:Der Fuß der Helmkamera ist um 360° drehbar, man kann also während der Tour erst den Vorder-, und mit einem Dreh den Hintermann filmen (muss den Clip dann im Schnittprogramm drehen). Erst einmal eine gute Sache, doch leidet die Stabilität der Befestigung darunter: Die Cam sitzt nicht fest auf dem Helm. Mit einer mitgelieferten Schraube kann das  jedoch behoben werden. Den stabilsten Eindruck hinterlässt der Halter aber dennoch nicht, den Eindruck, einem heftigen Einschlag Stand halten zu können, vermittelt er nicht.

Erster Eindruck nach zwei Testtagen:
Die BulletHD ist ein günstiges, kleines, massives Werkzeug, das seine Aufgaben schnell und zuverlässig erfüllt. Wem das dass wichtigste an einer Helmcam ist, dem kann man das Geschoss nur empfehlen. Die Videoleistung ist gut, mit GOPRO und der weitaus teureren Drift Innovation HD170 kann sie selbstverständlich nicht mithalten. Erstaunlich die Videoleistung bei Gegenlicht und schnellen Hell-Dunkel Schwenks. Die Foto-Funktion ist besser als die der Mitbewerber, und der Akku hielt erstaunlich lange durch. Das Zubehör ist umfangreich wie bei den hochpreisigen Modellen der Mitbewerber. Was an der Bullet HD wirklich Spaß macht, ist die Einfachheit. Schnell hat man sie in der Hosentasche, deshalb hat man hat sie öfter dabei als die größeren Modelle. Man braucht nicht auf sie aufpassen, an der BulletHD kann kein Diplay verkratzen oder etwas abbrechen. In Sekunden ist sie einsatzbereit, und genau so schnell hat man sie wieder verstaut.
Unsere Meinung: toller kleiner Begleiter für die nicht allzu anspruchsvollen Videos.

Wo gibt es die Cam?
Weitere Infos unter bulletHD.de, Fragen zu Verfügbarkeit, Preisen etc. beantwortet der deutsche Vertreiber HeKaSys

+

-

- sehr gute Hell-Dunkel-Leistung
- Hosentaschenformat
- schnelle, einfache Bedienung
- massives Voll-Alu-Gehäuse
- Fotos mit 12 Mega Pixel
- zurückgesetztes, dadurch geschütztes Objektiv


-

-Videoaufnahmen nur in 720p
-kein Display
- keine Einstellmöglichkeiten
- keine Fernbedienung
- kein TV-out
- instabiler Montagefuss


 

 

 

Das kann die Kamera: Videos von der HD170 im Praxistest
1. Lieferumfang und Helm-Montage
2. Test auf Flachwasser: kommt in Kürze
3. Test im Wildwasser: kommt in Kürze

 

[Home] [CamOne vs Gopro] [Gopro2] [DriftInnovation] [uc-competence] [gopro960] [bullethd] [Datenblatt] [Vergleichsvideos]

Impressum