zum Forum www.parknplay.dezum Forum www.parknplay.de
[Home] [CamOne vs Gopro] [Gopro2] [DriftInnovation] [uc-competence] [gopro960] [bullethd] [Datenblatt] [Vergleichsvideos]

Der PARKnPLAY.de Helmkamera-Test:
Drift Innovation HD 170

Innovativ bis ins Detail: Viel besser geht nicht 

Die Drift Innovation HD 170 macht einfach nur Spaß. Die Cam kann oben oder seitlich am Helm befestigt werden, dank des schlanken Design sieht man endlich nicht mehr aus wie ein Teletubbi. Damit die Cam auch bei seitlicher Montage hochkant montiert werden kann, ohne dass die aufgenommenen Videos auf der Seite liegen, lässt sich das Objektiv um 300° drehen.
Eine Fernbedienung, die man am Handgelenk trägt, sorgt für sekundenschnellen Start und Stop der Aufnahme. Das mitgelieferte Klettband ist aber nur für sehr dünne Handgelenke geeignet, über die Ärmel der Paddeljacke passt es gar nicht.

Die Akku-Laufzeit reichte bei einer Außentemperatur von fast 20°C mit 3:15 gerade so für eine normale Tour. An kalten Tagen wird die Leistung sehr wahrscheinlich noch einmal runter gehen, dann sollte man sich die Anschaffung des optional angebotenen 1700mA-Akku überlegen, um mit den dort angegebenen 5 Stunden Laufzeit auch die letzte Walze der Tour, in der der Kumpel hängen bleibt, nicht zu verpassen.

Empfindliche Innereien wollen wasserdicht geschützt werden, was hier mit einer etwas wackeligen Abdeckung und einfachem Schiebeknopf gelöst ist. Macht auf den ersten Blick nicht den stabilsten Eindruck, das kennt man von anderen Herstellern besser: Eine Schraubverbindung wäre für den extremen Einsatz sicher die bessere Wahl. Hinter der Abdeckung findet man den Akku, den Einschub für eine SD-Karte, den Anschluss für die mitgelieferte TV-Verbindung sowie den USB-Anschluss, der aufgrund eines  fehlenden Netztteil gleichzeitig zum Aufladen der Cam wie für Anschluss am PC dient.
Setzen andere Hersteller eher auf eine dünne Gummidichtung, die um den Deckel herum läuft, macht es die HD170 anders herum: Der Deckel hat keine Dichtung, dafür ist die komplette Rückseite der Cam aus orangenem Gummi. Die Lösung ist sicherlich haltbarer und Verschmutzungen lassen sich leichter erkennen und beseitigen. Wie dicht das System allerdings gegenüber schraubbaren Deckeln ist wird sich bei längerem Gebrauch zeigen.

Die Haptik des Gehäuses ist genial, sogar im Wasser liegt sie sicher in der Hand. Auch an der  Bedienung gibt es nichts auszusetzen: Eine einfache und sofort zu verstehende Menuführung erspart das Studieren der (insgesamt spärlichen) Bedienungsanleitung, die sich auf ein einfaches Faltblatt beschränkt. Die Tasten sind angenehm groß und auch mit kalten Fingern im schaukelnden Kehrwasser kein Problem. Ein sehr helles und scharfes Display ermöglicht auch den Trägern von Glasbausteinen einen prüfenden Blick darauf, was gerade gefilmt wird, oder auch die Bedienung des Menu.
Ein leichter Druck auf die entsprechende Taste an der Fernbedienung reicht, und innerhalb 1 Sekunde hört man den Piep, der das Starten der Aufnahme signalisiert. Der Piep ist leider so leise, dass man ihn nur auf Flachwasser hört, aber schon nach kurzer Zeit weiß man, dass man sich ganz auf die Fernbedienung verlassen kann. Diese funktioniert sogar dann noch einwandfrei, wenn sie nass ist und dazu von der Paddeljacke verdeckt wird
.

Umfangreiches Befestigungsmaterial liegt der Cam bei. Hat man den entsprechenden Grundträger mit den beiliegenden Velcro-Bändern an Helm, Fahrradlenker oder Stirnband befestigt, lässt sich die HD170 in diesen sicher einrasten. Übliche Stöße, die die Cam an Bäumen oder auch mal an einem Stein unter Wasser einstecken muss, wird der Halter wohl aushalten, einen absolut stabilen Eindruck macht er allerdings trotzdem nicht.

Erster Eindruck nach zwei Testtagen:
Die Cam hat auf der ganzen Linie überzeugt. Eine innovative Bedienung, schnelle Reaktion und beeindruckende Aufnahmen sprechen für sich: Die Konkurrenz muss einiges bieten, um mit der Drift HD 170 mithalten zu können.   

Wo gibt es die Cam?
Fragen zu Verfügbarkeit, Preisen etc. beantwortet der deutsche Vertriebspartner
von Drift Innovation BLICKVANG.com

Unsere Meinung: Kaufen!
Der Name ist Programm: tatsächlich die innovativste Cam im Test.
Knapp die beste Videoleistung, beste Audioleistung, stärkster Akku.

+

-

- die besten HD-Aufnahmen im bisherigen Test
- überzeugt bei Gegenlicht und Lichtschwankungen
- um 300° drehbares Objektiv
- kabellose, zuverlässige Fernbedienung
- sehr schlankes Design
- große Tasten
- tolle Haptik
- scharfes und klares Display
- schnelle Reaktion
- stärkster Akku im Test, und optional ein noch
  stärkerer Akku lieferbar

- Akku-Laufzeit von 3:15 (stärkerer Akku optional)
- etwas wackelige Batteriefach-Verriegelung
- Helm-Befestigungsschuh könnte bei Steinkontakt  brechen


 

 

 

Das kann die Kamera: Videos von der HD170 im Praxistest
1. Lieferumfang und Helm-Montage
2. Test auf Flachwasser unter starken Lichtschwankungen  (kann auch in 1080p angeschaut werden)
3. Test im Dutch Water Dream Wildwasserpark (kann auch in 1080p angeschaut werden)

 

 

 

[Home] [CamOne vs Gopro] [Gopro2] [DriftInnovation] [uc-competence] [gopro960] [bullethd] [Datenblatt] [Vergleichsvideos]

Impressum