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Der PARKnPLAY.de Helmkamera-Test:
Gopro HD 2

Der Live-Test: Mit der Gopro HD 2 in Südamerika.
Was kann sie wirklich? Unser Kameratester Daniel Riedmüller hat sie auspobiert.

Das sagt Gopro:

GoPro wirbt auf der eigenen Internet Seite mit

- Verständlichere Benutzeroberfläche
- einem Doppelt so scharfen Objektiv
- der doppelten Megapixelzahl bei Bildern
- Dreimal so viel Bilder in einer Sekunde bei der Serienbildfunktion
- Kürzere Intervalle bei Zeitraffer aufnahmen
- größerem Weitwinkel
- größerer Bildrate für atemberaubende Slowmotions
-Höhere Lichtempfindlichkeit
-Zusätzliche Anschlüsse (Mini-HDMI, 3.5mm für externes Stereomikrofon)
- drei Zusätzliche LED Leuchten

Sinnvolle News
Meine Erfahrungen mit der Neuen GoPro sind:

Auf den ersten Blick mag sich die Kamera lediglich durch die 2 hinter dem Hero unterscheiden, doch auf den zweiten Blick fällt der HDMI Anschluss, die
3,5mm Klinkendose und die zusätzlichen LED-Aufnahmeleuchten auf. Die Aufnahmeleuchten machen nun von vorne,  oben, hinten und unten ersichtlich,  ob die Kamera gerade aufnimmt. Dies kann den ein oder anderen fragenden Blick am Anfang oder Ende einer Aufnahme verhindern. Dennoch muss man, wie im Video zu sehen, auch trotz der zusätzlichen Leuchten nicht auf solche Aufnahmen verzichten ;). 

Endlich ohne kryptische Zeichen
Den Akku eingelegt und schon sieht man die nächste Neuerung. Ohne stundenlange Studie der Bedienungsanleitung ist leicht zu erkennen, welcher Aufnahmemodus mit welcher Auflösung eingestellt ist. Dies macht die Bedienung für mich, der sonst aufgrund dieser komischen r1…r5 Modi und der 3-Zifferncode Anzeige immer sehr skeptische zur GoPro stand, sehr einfach. Mit der übersichtlichen Benutzeroberfläche sind auch schnell die gewünschten Einstellungen gefunden und angewählt. Auch ohne die Bedienungsanleitung, welche leider nur in Englisch und Französisch beiliegt.

Und so hat sie mich dann 3 ½ Wochen durch Chile begleitet.

Die Bedienung auf dem Kopf erfordert, wie auch bei dem Vorgängermodell, ein wenig Übung. Man muss trotz lauterem Piep-Ton immer wissen, in welchem Modi die Kamera grade ist,  und ob diese denn grade überhaupt an ist, da solch ein Piepen im Rauschen des Baches auch sehr schnell untergehen kann. So wird Anfangs noch sehr oft der Helm abgenommen, um zu sehen, was denn grade so abgeht. Aber auch dafür bekommt man mit der Zeit ein Gefühl.

20m-Wasserfall - erst im dritten Anlauf im Kasten
Bei einem solchen Blick zum Statuscheck hat man dann leider nicht nur den aktuellen Stand der Kamera gesehen. Im Auto noch kurz die letzten Aufnahmen auf dem Laptop gesichert, am Einstieg die warme Luft mit der Kamera ins Gehäuse eingepackt und schon ist es passiert. Am Bach ein paar Grad weniger und auch die Temperatur im Gehäuse fällt. Kalte Luft nimmt weniger Feuchtigkeit auf und die Setzt sich bei der GoPro leider immer genau vor der Linse ab. Ein nächstes Mal auf dem Bach nach dem Wasserfall glücklich festgestellt, dass die Kamera nicht beschlagen ist, voller Freude das Video angeschaut und schon wieder ist da was im Bild. Dieses Mal sind es störende Wassertropfen, welche die Aufnahme total unscharf machen.
Ok. Ein weiteres Mal nach dem Wasserfall gebannt auf die Linse geschaut. Nichts beschlagen und auch kein Wassertropfen auf der Linse. Dieses Mal muss wohl der Impact des 20m Falls für die GoPro zu groß gewesen sein. Denn zu sehen gibt es nur einen grün-schwarzen „Barcode,  hinterlegt mit dem Ton der Fahrt.

Farbenfroher und gigantische Bildfrequenz
Genug schlecht von der GoPro geredet. Denn bis auf diese drei Leiden hat sie gute Dienste geleistet, und verglichen mit dem Vorgängermodell das ein oder andere Mal bei bestimmten Lichtbedingungen die Vorteile des lichtempfindlicheren Sensors ausgespielt, und die farbenfroheren Aufnahmen geschossen. Die gigantisch hohen Bildraten in so manchem Videomodus werden dem gewöhnlichen Nutzer sehr wahrscheinlich nicht auffallen. Hierzu müsste man schon extreme Zeitlupen schneiden und das entsprechende Programm haben. Wer allerdings solches plant, der wird die Kamera dafür lieben.

Auch Fotos werden  beeindruckend gut. Allerdings ist es beim Fotografieren ein wenig Glückssache, um im richtigen Moment auszulösen, da die GoPro etwas verzögert zum Drücken auslöst. Ebenso sollte man aufgrund des Weitwinkels immer sehr nah an dem zu fotografierenden Objekt  sein, oder den Weitwinkel im Menü auf einen kleineren Winkel einstellen, um das eigentlich fotografierte nicht nur als kleinen Punkt auf dem Bild zu haben.

Fazit: Kaufen
Fazit:  -Wer sich grade eine GoPro zulegen wollte, erhält für den gleichen Preis wie es das  Vorgängermodell gab, eine bessere Helmkamera, die leichter zu bedienen ist und deren Aufnahmen von den Farben und der Qualität einen Tick besser sind.

  • -Wer nur die komplizierte Bedienung als Hindernis gesehen hat, wird von der Hero2 beeindruckt sein und sich diese zulegen.
  • -Wer bereits eine Hero besitzt, und nicht extrem unzufrieden mit der Aufnahmequalität oder der Bedienung ist, kann das Geld in Zubehör für das bereits vorhandene Gerät investieren. (z.B.: GoPro HD LCD BacPac)
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Das kann die Gopro 2: Testvideo Paddeln in Chile

 

Achtung: Aufgrund Problemen mit Vimeo ist das Video momentan bei einem Anbieter, der HD NICHT UNTERSTÜTZT! Wir beheben das schnellstmöglich!

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