zum Forum www.parknplay.dezum Forum www.parknplay.de
[Home] [CamOne vs Gopro] [Gopro2] [DriftInnovation] [uc-competence] [gopro960] [bullethd] [Datenblatt] [Vergleichsvideos]

der PARKnPLAY.de Helmkamera-Test:
GOPRO Hero HD 960

IMG_8618

Die Gopro für Puristen

GOPRO will mit der neuen HD960 nun auch die Klasse der Modelle unter 200,00 EUR erobern. Doch kann die günstige Cam an den Erfolg der HD Hero anknüpfen?
Der erste Eindruck ist ziemlich solide. Hat man die Cam erst einmal aus dem Plexiglas-Kubus befreit, macht sie sofort einen äußerst stabilen Eindruck. Das wasserdichte Gehäuse hat lediglich zwei metallverstärkte Knöpfe, und die Verriegelung liegt fest am Gehäuse an. Die versprochenen 10m Wasserdichtigkeit glaubt man sofort.   Eine winzige Digitalanzeige an der Front übernimmt die wichtigsten Anzeigen und Einstellmöglichkeiten, allerdings ist das aufgrund der  unverständlichen Abkürzungen, die die gewählten Optionen anzeigen, ohne Bedienungsanleitung kaum möglich.
Das war es dann auch schon mit Luxus: Auf vieles, was man bei Konkurrenzprodukten schnell lieb gewonnen hat, muss man bei der GOPRO 960 verzichten. Kein Display (auch nicht nachrüstbar), keine Fernbedienung, keine Option auf einen leistungsstärkeren Akku. Die aufgenommenen Clips lassen sich also nicht am Gerät betrachten, was auch ein Beurteilen und Löschen unmöglich macht. Ärgerlich, wenn der Chip voll ist und man einzelne Clips löschen möchte, oder man kein Laptop mit im Urlaub hat. Der Verzicht schlägt sich dann aber im Preis nieder: So ist es die optimale Cam für Puristen, die eine Helmcam suchen, die nichts kann als ihren Dienst  zu verrichten, das aber in GOPRO-Qualität und zu einem günstigen Preis. 
 

Ausgepackt kann man kaum glauben, dass diese Cam mehr als ein Kinderspielzeug ist. Aus dünnem Plastik, einer  billigen Haptik und in unscheinbarer Optik, traut man ihr erst einmal nicht viel zu. Einzig das große, fisheye,-förmige Objektiv macht neugierig. Nachdem man die SD-Card sowie den Akku eingelegt hat, packt man sie gerne wieder schnell in das schützende Gehäuse.

Das Zubehör ist gut durchdacht. Es gibt einen Akku, ein USB-Lade- und Anschlusskabel, zwei TV-Anschlusskabel (HDTV, TV), eine Befestigungsmöglichkeit für den Helm sowie eine Vorrichtung, mit der man seine eigenen Gesichtszüge filmen kann, während diese kurz vor der Abrisskante des Wasserfall entgleisen. Damit ist der Filmabend gerettet.
Auf ein separates Aufladegerät muss man leider verzichten,  wodurch das Laden des auf jeden Fall benötigten zweiten Akku etwas kompliziert wird. Dazu eine Stirnband-Halterung, die jedoch weder zum Paddeln noch zum Biken oder sonst irgendeinen Sport genutzt werden kann, weil die Aufnahmen damit stark verwackeln.
Die Bedienunganleitung ist auf einem großen Faltblatt in englischer Sprache.

Auf dem Helm wirkt sie erst einmal etwas klobig. Dank des stabilen Fuß, der bombenfest auf dem Helm angebracht werden kann und der eine feste Verbindung zur Cam eingeht, traut man der GOPRO 960 trotzdem zu, auch nach einem heftigen Anstoß noch auf dem Helm anzufinden zu sein.  Die Akku-Laufzeit ist knapp bemessen, bei einer Außentemperatur von fast 15°C reichte sie gerade einmal  2:50. Einen Reserveakku sollte man also immer dabei haben.
Die Bedienung auf dem Helm ist ohne Fernbedienung etwas umständlicher als bei der Drift. Damit man nicht aus Versehen in der Hitze des Gefechts den falschen Knopf drückt, lässt sich die Kamera auf einen Ein-Knopf-Modus schalten. Ist dieser aktiviert, lässt sich die Cam lediglich auf REC oder AUS stellen, alle anderen Funktionen sind deaktiviert. Eine wichtige Funktion, da man sonst mit einem einzigen falschen Tastendruck den Modus ändert, und somit den Helm abnehmen müsste, um das wieder zu richten und weiter filmen zu können.
Die Piepstöne, an denen man das Ein-oder Ausschalten der Cam erkennt, sind so leise, dass man sie auf dem Wasser nicht hört. So kommt man nicht drum herum, ab und zu den Kumpel zu fragen, ob denn das rote Licht leuchtet. Dieses ist zum Glück so groß und hell, dass der Kumpel die Frage auch aus 5 Metern Entfernung beantworten kann.

Erster Eindruck nach zwei Testtagen:
Die Gopro HD 960 ist gut durchdacht und hält so einiges aus. Alle Einstellungen lassen sich von außen wählen, man muss sie also nicht auspacken, um zB von Foto auf Video umzuschalten.  Die Helm-Befestigung ist unschlagbar stabil. Die Qualität der Videos ist unserer Meinung etwas unter der der Drift Innovation HD170. Die Menuführung ist in jeder Hinsicht unbefriedigend kompliziert und funktioniert nur mit Gebrauchsanweisung, die man aber selten mit auf dem Wasser hat. Also zu Hause einstellen und dann in den Ein-Knopf-Modus schalten, damit man nichts verstellt. Sie ist das Mittelding zwischen filigranem Luxus (Drift) und massivem Purismus (BulletHD)

Wo gibt es die Cam?
Fragen zu Verfügbarkeit, Preisen etc. beantwortet der deutsche Vertriebspartner
von GOPRO, die Firma GROFA, House of Brands

91

+

-

- überzeugende Aufnahmen in HD,
- stabilste Befestigungsmöglichkeiten
- bewährte GOPRO-Technik
- wasserdicht bis 60 Meter
- 60 Bilder pro Sekunde für flüssige Zeitlupe


 

-Videoaufnahmen nur in 960p
 Akku-Laufzeit von 2:30, kein stärkerer Akku verfügbar
- auf dem Helm sehr klobig
- kein Display, auch nicht zum Nachrüsten
- keine Fernbedienung
- umständliches Menu

 

 

 

Das kann die Kamera: Filme der GOPRO HD960 im Praxistest
1. Lieferumfang und Helm-Montage
2. Test auf Flachwasser, unter schwierigen Lichtverhältnissen
3. Test im Wildwasser

 

 

 

[Home] [CamOne vs Gopro] [Gopro2] [DriftInnovation] [uc-competence] [gopro960] [bullethd] [Datenblatt] [Vergleichsvideos]

Impressum