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GOPRO will mit der neuen HD960 nun auch die Klasse der Modelle unter 200,00 EUR erobern. Doch kann die günstige Cam an den Erfolg der HD Hero anknüpfen? Der erste Eindruck ist ziemlich solide. Hat man die Cam erst einmal aus dem Plexiglas-Kubus befreit, macht sie sofort einen äußerst stabilen Eindruck. Das wasserdichte Gehäuse hat lediglich zwei metallverstärkte Knöpfe, und die Verriegelung liegt fest am Gehäuse an. Die versprochenen 10m Wasserdichtigkeit glaubt man sofort. Eine winzige Digitalanzeige an der Front übernimmt die wichtigsten Anzeigen und Einstellmöglichkeiten, allerdings ist das aufgrund der unverständlichen Abkürzungen, die die gewählten Optionen anzeigen, ohne Bedienungsanleitung kaum möglich. Das war es dann auch schon mit Luxus: Auf vieles, was man bei Konkurrenzprodukten schnell lieb gewonnen hat, muss man bei der GOPRO 960 verzichten. Kein Display (auch nicht nachrüstbar), keine Fernbedienung, keine Option auf einen leistungsstärkeren Akku. Die aufgenommenen Clips lassen sich also nicht am Gerät betrachten, was auch ein Beurteilen und Löschen unmöglich macht. Ärgerlich, wenn der Chip voll ist und man einzelne Clips löschen möchte, oder man kein Laptop mit im Urlaub hat. Der Verzicht schlägt sich dann aber im Preis nieder: So ist es die optimale Cam für Puristen, die eine Helmcam suchen, die nichts kann als ihren Dienst zu verrichten, das aber in GOPRO-Qualität und zu einem günstigen Preis.
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