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Ich entschied mich also für die Cam mit 480 TV Linien und 0,1 Lux, explizit für die Cam 4 und stellte dann hinterher verwundert fest, dass RF Concepts mir doch die eigentlich teurere 550 TVL-Cam zum Preis der bestellten 480 TVL-Cam geschickt hat, weil diese zwischenzeitlich im Angebot waren.
Stromversorgung der Cam Ein Batteriehalter für 8 Stück 1,5V-Mignon-Zellen ist direkt bei der Cam dabei. Leider reicht der Saft der Batterien dann maximal eine Stunde. Also ab dem Zeitpunkt des Einpacken der Videokamera, incl. Einstieg, Warmpaddeln etc. ist nach 1 Stunde die Videoaufnahme beendet: Das war mir zu wenig. Darum kaufte ich einen Batteriehalter für 10 Accus. Da diese nämlich nur 1,2V haben, muß man -um wieder auf die benötigten 12V zu kommen- 10 Stück Accus anschließen. Ich entschied mich dann für 2700mA Accus, womit die Aufnahmedauer jetzt um ein vielfaches gestiegen ist: ich habe sie schon 5 Stunden laufen lassen, ohne dass sie versagt hat, werde aber noch einmal testen, wie lange die wirklich können.
Pelicase Nun mußte natürlich noch die Videokamera wasserdicht und stoßfest verpackt werden, wobei sie dennoch mit der außen liegenden Helmcam verbunden sein muß.
Zuerst besorgte ich also ein übliches 1150er Pelicase. In dieses kam dann als Kabeldurchführung eine PG-Verschraubung, damit es trotz der nach außen laufenden Kabel wasserdicht bleibt.
Fernbedienung Was man dann noch gut brauchen kann, ist eine Fernbedienung, mit der man das Aufnahmegerät im Pelicase bedienen kann. Hier fällt einem die Auswahl leicht, da es weltweit nur eine einzige FB gibt, die Canon und Sony Kameras sowohl, An, Aus, Standby und auf REC schalten kann: Die Cam Eye Sport von Sky Tools. Und doch muß man wieder aufpassen: Es gibt sie in zwei Versionen mit unterschiedlicher Software, die jeweils für bestimmte Kameras ausgelegt sind. Da RF-Concepts mir erst die falsche schickte und dann nicht in der Lage war, die richtige zu besorgen, habe ich diese bei Pacelog gekauft. Ganz im Gegensatz zu RF-Concepts ist bei Pacelog der Service bestens. RF-Concepts beantwortet Emails wohl nur wenn sie Lust haben, und dann schreiben sie nur einen Satz, der nichts erklärt. Von after-buy-Service keine Spur, also “buy and pray”
Rucksack Zum guten Schluß fehlt dann nur noch ein Rucksack, in den man das Pelicase packt. Hier bietet sich ein Fahrradrucksack an, der an der Hüfte hängt und mit Schultergurten in die passende Position nach oben gezogen werden kann, damit er nicht auf dem Boot aufliegt.
Aus dem Rucksack kommen dann 3 Kabel: Die des mitgelieferten Micro, der Fernbedienung und eben der Cam. Das Micro befestige ich direkt am Rückengurt des Rucksack. Da es nicht wasserdicht ist, zieht man einen abgeschnittenen Finger eines Erste-Hilfe-Handschuh oder noch besser ein Kondom drüber. Die Fernbedienung (auch nicht wasserdicht, also Handschuh / Kondom drüber) zieht man nach vorne unter den Gurt der Schwimmweste, wo man die Status-LED sehen kann, die einem den aktuellen Modus der Kamera anzeigt. “Batterien leer” und “Band zu Ende” signalisieren diese auch, was auf dem Bach sehr komfortabel ist. Einzig das Kabel der Cam geht dann unter der Paddeljacke durch direkt zum Helm. Die Kamera wird dann mit dem mitgelieferten wasserfesten Klettband auf dem Helm befestigt.
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