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Projekt: Helmkamera

Die Systeme

Zuerst steht die Entscheidung an, welches System man nehmen soll.
Zur Auswahl stehen:

Geschlossenes System

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Also Cam und Aufnahmegerät zusammen in einem System, direkt am Helm befestigt.
Die Cam zeichnet direkt auf einen Speicherchip auf.
Pro:
-Keine Kabel
 -relativ günstig (ab ca 150,00 - 300,00 EUR)

Contra:
-Schlechte Qualität. Bedenkt man, dass ein unkomprimiertes Video einer
normalen Kamera ca. 300MB - 500MB pro Minute hat, kann man sich die Qualität der
Chip-Cam-Aufnahmen vorstellen, wenn man mit ihr ein oder zwei Stunden filmen möchte.
Demnach:
-kurze Aufnahmedauer, oder man gibt dann viel Geld aus für
-teure Speichermedien, die man dann noch dauern wechseln muß
-oder man verringert die Qualität, wobei die Filmchen dann aber wie mit dem Handy gefilmt aussehen
-hohes Gewicht am Helm
-ziemlich groß und störend
-viel zu empfindlich, da alle Bedienelemente etc. ungeschützt wie an einer üblichen  Videokamera sind.
-Nicht schlag- oder stoßfest.

Oder man entscheidet sich für ein

Getrenntes System

Also die Cam am Helm und das Aufnahmegerät, sprich die Videokamera, separat
im Boot oder am Körper.
Pro:
-Qualität wie mit einer üblichen Videokamera
-Speichermedien (meist Band) kosten nur ein paar Euro
-lange Aufnahmen möglich
-Möglichkeit der Linsenwechsel, man kann also je nach Anforderung Weitwinkel,
Superweitwinkel oder andere Linsen einsetzen, die recht günstig sind
(17,00 EUR pro Stück)

Contra:
-teurer als die geschlossenen Systeme (ab ca. 300,00 EUR für ein vernünftiges System, ohne Videocamera)
-mehr Gerödel, da das Aufnahmegerät verstaut werden muß



Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich dann für die zweite Variante, da eine
neue Videokamera sowieso geplant war und ich von den geschlossenen Systemen
auch von Mountainbikern nur Schlechtes gehört hatte.
Also ging es an die Auswahl des passenden Equipment.

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