JEM 2009 - das war das Kanu-Camp
 

Viel davon gehört, aber noch nie dort gewesen: Das sollte sich in diesem Jahr ändern. Wir meldeten uns also für die vollen drei Wochen unseres Sommerurlaubs bei Udo und Renate Richter für das diesjährige Kanu-Camp in Nikolsdorf an. Der erste Eindruck: Rappelvoll. Hunderte Paddler hatten sich bereits ein Plätzchen gesichert, und beschäftigtes aber gemütliches Treiben bestimmte das Bild. Die eine Hälfte das Camp erstreckte sich direkt in ein Maisfeld, die andere schloss an einen Sportplatz an und reichte bis zu einem Waldrand.

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 vom Maisfeld bis zum Waldrand: Das Kanu-Camp war gut besucht

Wir ergatterten aber trotz der Fülle noch einen sehr schönen Platz direkt am Waldrand.
Am Abend dann unsere erste Erfahrung mit dem Ding, das ab sofort ein fester Bestandteil unseres Tagesablaufes werden sollte :
DAS BRETT! Wenn allabendlich die Listen mit den Touren für den nächsten Tag ausgehängt wurden, versammelte sich  augenscheinlich das komplette Camp, um sich einen Platz bei einer gewünschten Tour zu sichern. Unser erster Blick auf die Listen:Für jeden Paddler und für jede Könnensstufe von WW 1-4 war etwas dabei. Man trug sich einfach als Fahrer oder Beifahrer in die Listen ein,und schon hatte man für den nächsten Tag seine Paddeltour gesichert -  vorausgesetzt, man war schnell genug, ansonsten waren die Listen sehr schnell voll. Wir bekamen jedoch in den kompletten drei Wochen jeden Tag die Tour unserer Wahl, was wohl unter anderem der Verdienst vieler Hilfsfahrtenleiter war, die sich bereit erklärten, sich aufgrund der hohen Nachfrage in den Dienst des Kanu-Camp zu stellen.  

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Manchmal waren die Gruppen auch etwas größer....

Am nächsten Tag dann unsere erste Tour: Die Autos und Mitfahrer wurden aufgeteilt, Boote geladen, und ab ging’s zum Bach. Da alles sehr gut organisiert war, saß man ruck zuck im Boot. Ein motivierter und netter Fahrtenleiter teilte die Positionen ein und ich ging mit gutem Gefühl aufs Wasser.  Es wurde eine schöne Tour, souverän und kompetent geführt, auch für schwächere Mitfahrer.

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 Einen Sprung in die Gail nach einer schönen Tour.......

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 ...wagt auch Fahrtenleiter Peter K.- mit sichtlichem Spaß

Als nächstes Highlight muss das Sicherheitstraining genannt werden: Ein ganzer Tag wird der Sicherheit verschrieben Gut durchdacht wurden an der Slalomstrecke der Drau mehrere Stationen aufgebaut, an denen die verschiedenen Schulungen durchgeführt wurden. Von der Bootsbergung über die Personenrettung bis zum Equipment-Check war alles vertreten, und so mancher merkte, dass er in puncto Sicherheit doch ein größeres Defizit aufwies als er dachte.

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Nach drei Wochen Kanu-Camp fällt unser Urteil ganz eindeutig aus: Tolle Leistung, Leute!
Was für eine Logistik dahinter steckt, wenn 300-400 Paddler nach ihrem Urlaub glücklich nach Hause fahren, können wir wohl nur erahnen. Mit welchem Herzblut aber die Camp-Leitung, die Fahrtenleiter und all die anderen Helfer diese Herausforderung stemmen, das konnten wir in dieser Zeit jeden Tag erleben.

Vielen Dank dafür, wir hatten einen tollen Urlaub!
 

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